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Raps - wird u.a. als Rapsöl-Kraftstoff eine große Zukunft vorausgesagt
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"Wenn diese Richtlinien nicht geschaffen werden, dann ist die Einsparung der Treibhausgase durch die Verwendung von Biotreibstoffen vernachlässigbar, die Biodiversität bleibt weiter bedroht und schließlich wird dann auch die Öffentlichkeit Abstand davon nehmen Biotreibstoffe aus Umweltgründen zu kaufen", so EEB-Politikdirektor Stefan Scheuer im pressetext-Interview. "Wir müssen die Treibhausgasemissionen dringend zurückschrauben." Bei Biokratstoffanbau sollte auf viele Faktoren geachtet werden Dies dürfe aber nicht auf Kosten der Biodiversität gehen, so der Experte. "Biotreibstoffe sind nur ein Bestandteil der Lösung. Wenn dies allerdings nicht nachhaltig erfolgt, der Anbau energieintensiver wird und zudem Anbaumethoden zum Einsatz kommen, die zur Zerstörung der Böden führen, ist das abzulehnen." EU will bis 2010 rund 6 Prozent der Kraftstoffe durch biologische ersetzen In der EU sollen bis 2010 5,75 Prozent der fossilen Brennstoffe durch Biotreibstoffe ersetzt werden. Den Berechnungen der Experten zufolge würde allein der Anbau dieser zwischen 14 und 27 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in der EU notwendig machen. "Umgerechnet ist das eine Fläche, die 15 Mio. Fussballfeldern entspricht", so Scheuer. Darunter fallen auch Flächen, die heute als Weideland genutzt werden.
Experte: EU-Regelungen müssen nun harmonisiert werden
Die Ziele für Biotreibstoffe wurden 2003 flexibel festgelegt. Der Grund dafür war, dass es in jedem einzelnen EU-Mitgliedstaat unterschiedliche Gegebenheiten vorhanden waren, so Scheuer. Nun sollten diese Regelungen harmonisiert werden. "Die Frage ist nun wie man darauf reagiert, die rechtlich verbindlichen Ziele tatsächlich durchzusetzen", so Scheuer. Es dürfe nicht so sein, dass man den Teufel mit dem Beelzebub austreibe. "Biotreibstoffe sind nämlich keine unlimitierten Ressourcen."
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