Zwei perfluorierte Tenside nachgewiesen
In der untersuchten Probe wurden sowohl Perfluoroktansäure (PFOA) als auch Perfluoroktansulfonat (PFOS) nachgewiesen. Beide Substanzen gehören zur Gruppe der perfluorierten Tenside (PFT). Sie werden unter anderem zur Herstellung von wasser- oder schmutzabweisenden Beschichtungen verwendet und stehen im Verdacht Krebserkrankungen zu fördern. Chemiefirma leitet Stoff seit Jahren in den Fluss
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte vor vier Wochen aufgedeckt, dass das Wasser der Alz mit PFOA belastet ist, weil eine Chemiefirma aus dem Industriepark Gendorf im Landkreis Altötting den Stoff seit Jahren in den Fluss einleitet. Legale Einleitung: Kein Grenzwert Das Unternehmen handelt jedoch völlig legal, da es bisher keinen entsprechenden Grenzwert gibt. Woher nun allerdings die PFOS-Rückstände stammen, ist noch unklar. Bayerisches Landesamt kündigt Untersuchung an
Das Bayerische Landesamt für Umweltschutz hatte nach der Aktion der Umweltschützer angekündigt, die Fische in der Alz untersuchen zu lassen. Bisher hat das Landesamt jedoch noch keine Ergebnisse veröffentlicht. |