Kampf den Kosten
"Die deutschen Anbieter versuchen, sich dem Preiskampf mit asiatischen Herstellern auf dem Absatzmarkt Deutschland durch Auslagerungen von Teilen ihrer Produktion etwa nach Asien zu stellen", meint Bernd Schüßler, Sprecher des Solarstrom-Magazins Photon. So seien viele Unternehmen dazu übergegangen, selbst Komponenten ihrer Solaranlagen in Niedriglohnländern wie China zu ordern, um Produktionskosten zu sparen und Module hierzulande günstiger anbieten zu können. Ob sie sich in dem Preiskampf mit Akteuren wie Yingli Green Energy, Trina Solar oder Suntech Power behaupten können, sei schließlich eine Frage der Marktpositionierung als qualitativ hochwertiger Player gegenüber Billiganbietern. Asiatische Ware in hoher Qualität "Wie im Markt zu beobachten, gelangt immer mehr Ware aus Asien nach Deutschland. Deren Qualität ist mittlerweile mit der europäischen oder amerikanischen vergleichbar. Schließlich stammt ein Großteil der Produktionstechnik aus westlichen Ländern", erklärt Schüßler. Die Umsätze deutscher Unternehmen würden daher in die entsprechende Abwärtsrichtung zeigen. Bei ähnlich hoher Qualität sei es den asiatischen Herstellern etwa möglich, Solarmodule um knapp die Hälfte günstiger herzustellen als deutsche Produzenten.
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