Schritt gegen Robbenjagd in Kanada
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| © International Fund for Animal Welfare |
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Die Robbenjagd ist ein blutiges Geschäft.
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"Ein Handelsverbot in Deutschland ist ein wichtiger Schritt für die Beendigung der Robbenjagd in Kanada und entspricht dem Willen der Wähler", so Dr. Ralf Sonntag, Direktor des IFAW-Deutschland. "85,5 Prozent der Bundesbürger lehnen die Jagd ab. Deshalb ist es wichtig, das Gesetz nach der Prüfung durch die EU umgehend umzusetzen. Der nächste Schritt muss dann ein EU-weites Handelsverbot sein. Wir erwarten, dass die Bundesregierung sich auch dort konsequent für den Schutz der Robben einsetzt. Denn das Schlachten auf dem Eis geht im März wieder los." Kanadische Regierung gibt jährlich Hunderttausende Robben zum Abschuss frei Trotz jahrzehntelanger internationaler Proteste ließ sich die kanadische Regierung bisher nicht davon abhalten, jedes Jahr Hunderttausende junger Robben zum Töten freizugeben. Nach jahrelangerÜberzeugungsarbeit des IFAW handeln viele Regierungen nun, indem sie ihre Märkte für Robbenprodukte schließen. Handelsverbote existieren bereits in den USA, Mexiko, Kroatien, Slowenien, Belgien und den Niederlanden. In Österreich und Italien sind entsprechende Gesetze in Arbeit. |