Schutz der Natur kein Selbstzweck
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| © Benno Buschmann |
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Naturschutz kann auch zu attraktiven Tourismusgebieten führen (Bild: Radtour an der Elbe).
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"Die Sicherung der biologischen Vielfalt vor dem Hintergrund eines sich rasch wandelnden Klimas erfordert eine Konzentration der Kräfte. Dabei müssen wir auch altbewährte Denkmuster verlassen. Naturschutz darf nicht Selbstzweck sein. Bei der Erhaltung der Kulturlandschaft müssen wir uns beispielsweise fragen, wie wir dies durch Tourismus oder die Vermarktung regionaler Produkte auch wirtschaftlich attraktiv gestalten können", ergänzte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL. Veränderung der Populationen durch den Klimawandel
Der Klimaforscher, Prof. em. Dr. Hartmut Graßl, Universität Hamburg, stellte in seinem Vortrag den nicht mehr vermeidbaren immer rascheren Klimawandel als eine zentrale Bedrohung der biologischen Vielfalt dar, die nicht durch Schutzgebiete erhalten werden könne, sondern auch die erhöhte Vielfalt der Landschaften mit stark veränderter, naturangepasster Nutzung erzwinge.
Prof. Dr. Manfred Niekisch, Vizepräsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR), fordert mehr Mut zur Wildnis. Das Thema Wildnis in Deutschland habe einen festen Stellenwert im Naturschutz. Er stellte plausibel die Zusammenhänge zwischen dem Schutz von Wildnis und des Klimas dar. „Wildnis ist nicht Chaos, sondern das Ergebnis einer natürlichen, einer ästhetischen Entwicklung", sagte Niekisch. Zufriedenheit bei den Veranstaltern
Die Veranstalter sind hochzufrieden. Die Herausforderung Naturschutz und Klimaschutz wurde von den zahlreichen Akteuren des deutschen Naturschutzes erfolgreich zusammengeführt. |