Schon für die Griechen besonders wertvoll
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Der Walnussbaum: Blätter und Früchte
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Mit der Walnuss wurde für das nächste Jahr ein besonders wertvoller Baum für den Menschen ausgewählt. Schon die Griechen erkannten dies im 6. Jahrhundert vor Christus und brachten die Baumart nach Europa. Sie gaben ihr den entsprechenden Namen „Göttliche Eichel“. Carl von Linné ergänzte den später römischen Gattungsnamen Juglans (Jupiter-Eichel) um den Zusatz regia, was soviel wie „königlich“ bedeutet. Schale und Rinde werden als Gerb- und Beizmittel verwendet Neben den Früchten finden auch die Blätter wichtige Verwendung. Die grünen Schalen und auch die Rinde werden als Gerb- und Beizmittel verwendet. In deutschen Wäldern findet sich die Walnuss nur selten. Doch jeder Förster freut sich über Exemplare dieser Art in seinem Wald, bringt das Holz des Baumes doch eine sehr hohe Wertschöpfung. Edelholz für hochwertige Produkte Das warme braune Edelholz wird nur für sehr hochwertige Produkte verwendet. Besonders gefragt sind Maserfurniere aus den Wurzelknollen der Bäume, die deshalb häufig ausgegraben werden. Bedeutung für die Forstwirschaft in Zeiten des Klimawandels
Für die Forstleute von heute, die für den Wald von morgen verantwortlich sind, hat vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung die Walnuss aber noch eine ganz andere Bedeutung.
Einige heimische Baumarten werden den Klimawandel, der für das Zeitmaß des Waldes rasend schnell voranschreitet, nicht gut verkraften. Hier sind Baumarten von Vorteil, die in unseren Wäldern wachsen können, stabile Waldbestände aufbauen und erhalten helfen und so die vielfältigen Funktionen des Waldes für den Menschen aufrechterhalten.
„Bis wir in Deutschland ausgedehnte Walnusswälder wie in Kirgisien haben, wird es allerdings noch eine Weile dauern“, so Bernhard Dierdorf, Bundesvorsitzender des BDF. |