Neuer Akzent deutscher Entwicklungshilfe für Namibia: Förderung von Solar- und Windenergie
|
| © photocase.com |
|
Erneuerbare Energien aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse sind umweltfreundlich und unerschöpfbar.
|
|
Acht Millionen Euro, ein Fünftel des 40 Mio. Euro-Budgets für den genannten Zeitraum, sollen für „Solar- und Windenergie sowie Biomasse und andere Bereiche“ ausgegeben werden, erklärte Markus Wiedling, Pressesprecher des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin. Weitere Details konnte er noch nicht nennen. „Nach den Regierungsverhandlungen beginnen stets die Detailplanungen“, führte er aus. Nach seinen Angaben hat Namibia die Unterstützung in diesem Bereich angeregt. In der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Namibia bleiben die drei Schwerpunkte für 2007/08 bestehen: - Management natürlicher Ressourcen (Förderung 13,5 Mio. Euro),
- Aufrechterhaltung und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (7 Mio. Euro),
- Förderung nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung (9 Mio. Euro).
Zusätzlich engagiert sich Deutschland in der HIV/Aids-Bekämpfung (2 Mio. Euro), in der Bildung und eben in erneuerbaren Energien.
Die direkte Förderung ist von 16,5 auf 20 Mio. Euro pro Jahr aufgestockt worden. BMZ-Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hatte bereits 2004 angekündigt, die finanziellen Mittel für die deutsch-namibische Entwicklungszusammenarbeit zu verdoppeln. „Diese Zusage wird von der Bundesregierung umgesetzt“, so das BMZ, und: „Kein Land in Afrika erhält von der Bundesregierung pro Kopf der Bevölkerung mehr Entwicklungshilfe als Namibia.“ Erst am 31. Oktober wurden in Windhoek zwei Abkommen im Rahmen der deutsch-namibischen Entwicklungszusammenarbeit für Projekte im Gesamtumfang von 59 Mio. Euro (Zuschüsse und Kredite) unterzeichnet, die für den Zeitraum 2005/06 gelten. |